Richtlinie zur Kundenkategorisierung

Die Richtlinie ist Eigentum von Skilling Ltd. (früher Finovel Cyprus Ltd). Die vollständige oder teilweise Vervielfältigung in irgendeiner Weise, einschließlich der Vervielfältigung in zusammengefasster Form, der Neuauflage in anderer Weise und jeder Änderung des Originalhandbuchs oder einer übersetzten Version ist strengstens untersagt und nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung von Skilling Ltd. zulässig. 

Autorisiert und reguliert durch die Cyprus Securities and Exchange Commission unter der CIF-Lizenznummer 357/18. 

Skilling Limited (nachfolgend das "Unternehmen", "wir", "unser") verpflichtet sich, mit dem unterzeichnenden Kunden (nachfolgend "Kunde", "Sie", "Ihr" genannt) außerbörsliche ("OTC") Differenzkontrakte ("CFDs") abzuschließen. Der Kunde erkennt hiermit die folgenden Punkte an, versteht sie und stimmt ihnen zu. 

Rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen 

Nach der Umsetzung der anwendbaren (EU) Kommision delegierten Verordnungen, der Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID) in der Europäischen Union und in Übereinstimmung mit dem Gesetz 87(I)/2017 mit dem Titel Investitionsdienstleistungen und -aktivitäten und Regulierte Marktgesetze, ist das Unternehmen gesetzlich verpflichtet, seine Kunden in eine der folgenden drei Kategorien einzuteilen: Privatkunden, professionelle oder zugelassene Geschäftspartner. 

     A. KUNDENKATEGORISIERUNG

Das Unternehmen informiert die potenziellen Kunden vor der Aufnahme einer Geschäftsbeziehung mit seinen potenziellen Kunden über die von dem Unternehmen verwendete Kategorisierung der Kunden und informiert sie über die Kategorie, in der sie ursprünglich von dem Unternehmen eingestuft wurden. Die Kunden werden basierend auf den unten aufgeführten Kriterien wie folgt kategorisiert: 

  1. Zugelassene Geschäftspartner

Das Unternehmen ist im Umgang mit zugelassenen Geschäftspartnern von wichtigen Verpflichtungen nach den Regeln des Geschäftsgebarens, Best Execution-Regeln und Regeln zur Abwicklung von Kundenaufträgen befreit. Zu diesem Zweck können zugelassene Geschäftspartner  in die folgenden Kategorien eingestuft werden: 

  • Investmentfirmen;
  • Kreditinstitute;
  • Versicherungsgesellschaften;
  • OGAW und ihre Verwaltungsgesellschaften;
  • Pensionsfonds und ihre Verwaltungsgesellschaften;
  • Andere Finanzinstitute, die nach Gemeinschaftsrecht oder nationalem Recht zugelassen oder reguliert sind;
  • Rohstoff- und Rohstoffderivatehändler (Handel auf eigene Rechnung);
  • Nationale Regierungen und ihre entsprechenden Ämter, einschließlich öffentlicher Stellen, die öffentliche Schulden verwalten;
  • Zentralbanken;
  • Supranationale Organisationen;
  • Drittlandsunternehmen, die den oben genannten Kategorien entsprechen. 

Das Unternehmen erhält bei Abschluss von Geschäften mit zugelassenen Geschäftspartnern die ausdrückliche Bestätigung der zukünftigen Geschäftspartner, dass sie damit einverstanden sind, als zugelassene Geschäftspartner behandelt zu werden. Diese Bestätigung kann entweder in Form einer Rahmenvereinbarung oder für jede einzelne Transaktion eingeholt werden. 

  1. Professionelle Kunden

Ein professioneller Kunde ist ein Kunde, der über die Erfahrung, das Wissen und die Expertise verfügt, um eigene Investitionsentscheidungen zu treffen und die damit verbundenen Risiken richtig einzuschätzen. Um als professioneller Kunde gelten zu können, muss der Kunde zu den folgenden Kategorien von Kunden gehören: 

i. Einrichtungen, die für den Betrieb auf dem Finanzmarkt zugelassen oder reguliert werden müssen, entweder von Mitgliedstaaten oder Drittländern, so wie: 

  • Kreditinstitute;
  • Investmentfirmen;
  • Andere zugelassene oder regulierte Finanzinstitute;
  • Versicherungsunternehmen;
  • Kollektive Kapitalanlagen und Verwaltungsgesellschaften solcher Anlagen;
  • Pensionsfonds und Verwaltungsgesellschaften solcher Fonds;
  • Rohstoff- und Warenterminhändler;
  • Einheimische;
  • Andere institutionelle Investoren; 

Sofern nicht ausdrücklich angegeben, kann die oben genannte Kategorie der professionellen Kunden einen Antrag stellen, um als "Nicht-Professionell" behandelt zu werden, und das Unternehmen kann zustimmen, ein höheres Schutzniveau zu bieten.

ii. Großunternehmen, die zwei der folgenden Größenanforderungen anteilig erfüllen: 

  • Bilanzsumme mindestens EUR 20.000.000;
  • Nettoumsatz mindestens EUR 40.000.000;
  • Eigenmittel von mindestens EUR 2.000.000;

iii. Nationale und regionale Regierungen und öffentliche Einrichtungen. 

iv. Andere institutionelle Investoren, deren Haupttätigkeit darin besteht, in Finanzinstrumente zu investieren, einschließlich Einrichtungen, die sich mit der Verbriefung von Vermögenswerten oder anderen Finanzierungstransaktionen befassen. 

Das Unternehmen behält sich das Recht vor, die in den Unterparagrafen (ii), (iii) und (iv) von Punkt 2 (oben) genannten Kunden auf der Grundlage der uns vorliegenden Informationen als professionelle Kunden zu behandeln, und diese werden als solche behandelt, sofern das Unternehmen und der Kunde nichts anderes vereinbaren. Es liegt in der Verantwortung des als "professioneller Kunde" geltenden Kunden, ein höheres Schutzniveau zu verlangen, wenn er nicht in der Lage ist, die damit verbundenen Risiken richtig einzuschätzen oder zu managen.  Das höhere Schutzniveau wird diesen professionellen Kunden in Übereinstimmung mit den Bedingungen des gesetzlich vorgeschriebenen Schutzniveaus gewährt. 

  1. Wahlweise professionelle Kunden 

Zusätzlich zu einer der oben genannten Anforderungen muss ein Kunde, der als "wahlweiser professioneller Kunde" gilt, die folgenden Kriterien erfüllen: 

  • Das Unternehmen nimmt eine angemessene Bewertung der Fachkenntnisse, Erfahrungen und Wissen des Kunden vor, die unter Berücksichtigung der Art der geplanten Transaktionen oder Dienstleistungen hinreichende Sicherheit bietet, dass der Kunde in der Lage ist, seine eigenen Investitionsentscheidungen zu treffen und die damit verbundenen Risiken zu verstehen. 
  • Im Rahmen der oben genannten Bewertung sollten mindestens zwei der folgenden Kriterien erfüllt sein: 
  1. der Kunde hat in den letzten vier (4) Quartalen durchschnittlich zehn (10) Transaktionen in erheblichem Umfang auf dem relevanten Markt durchgeführt,
  2. der Umfang des Finanzinstrumentenportfolios des Kunden, definiert als Bareinlagen und Finanzinstrumente, übersteigt 500.000 EUR,
  3. der Kunde arbeitet oder war mindestens ein (1) Jahr lang in einer beruflichen Position im Finanzsektor tätig, was Kenntnisse der geplanten Transaktionen oder Dienstleistungen erfordert. 

Das Unternehmen behält sich das Recht vor, jeden Antrag auf Umkategorisierung und/oder professionelle Behandlung abzulehnen, sofern der Kunde nicht in der Lage ist, die Bedingungen gemäß den geltenden Gesetzen und Vorschriften zu befriedigen und/oder zu erfüllen. Sofern nicht anders vereinbart, obliegt es dem als "Professioneller Kunde" geltenden Kunden, das Unternehmen zu informieren, wenn dieser die Anfangsbedingungen der Professionellen Behandlung nicht mehr befriedigt und/oder erfüllt. 

  1. Privatkunden

Jeder Kunde, der weder ein zugelassener Geschäftspartner noch ein professioneller Kunde ist, gilt als Privatkunde. 

     B. MÖGLICHKEIT ZUR ÄNDERUNG DER KATEGORISIERUNG

Es sei darauf hingewiesen, dass ein zugelassener Geschäftspartner oder professioneller Kunde die Möglichkeit hat, eine nicht-professionelle Einstufung zu beantragen, und das Unternehmen kann zustimmen, ein höheres Schutzniveau zu bieten. In diesem Zusammenhang informiert das Unternehmen seine Kunden schriftlich über ihre Option, als Privatkunde kategorisiert zu werden. Das Unternehmen verfolgt diese Maßnahme, um allen seinen Kunden ein einheitliches Schutzniveau zu bieten.  

Das höhere Schutzniveau wird von dem Unternehmen gewährleistet, wenn der Kunde eine schriftliche Vereinbarung mit dem Unternehmen abschließt, die besagt, dass er nicht wie ein professioneller Kunde behandelt wird. Es liegt in der Verantwortung des Kunden, der als professioneller Kunde eingestuft ist, ein höheres Schutzniveau zu verlangen, wenn er nicht in der Lage ist, die mit den Transaktionen verbundenen Risiken richtig einzuschätzen und zu steuern.   

Darüber hinaus können Kunden, die von dem Unternehmen ursprünglich als Privatkunden eingestuft wurden, beantragen, als professionelle Kunden behandelt zu werden, vorausgesetzt, dass mindestens zwei der folgenden Kriterien erfüllt sind: 

  1. Der Kunde hat in den letzten zehn Quartalen Transaktionen in erheblichem Umfang mit einer durchschnittlichen Häufigkeit von 10 Transaktionen pro Quartal durchgeführt.
  2. Die Größe des Finanzinstrumentenportfolios des Kunden übersteigt EUR 500.000.
  3. Der Kunde arbeitet oder hat mindestens ein Jahr lang im Finanzsektor in einer beruflichen Position gearbeitet, was Kenntnisse der beabsichtigten Transaktionen oder Dienstleistungen erfordert.

Für den Fall, dass der Kunde die Klassifizierung ändern möchte, behält sich das Unternehmen das Recht vor, eine schriftliche Zustimmung einzuholen, indem es den Kunden auffordert, eine Rekategorisierungserklärung und ein Antragsformular auszufüllen und einzureichen, die ihm auf Antrag an uns zur Verfügung gestellt werden. 

     C. ANTRAG AUF EINE ANDERE KATEGORISIERUNG

 Gemäß Paragraf II kann das folgende Ersuchen an das Unternehmen gerichtet werden: 

  1. Ein Privatkunde, der beantragt, als professioneller Kunde kategorisiert zu werden. In diesem Fall wird dem Kunden ein niedrigeres Schutzniveau gewährt.
  2. Ein professioneller Kunde, der beantragt, als Privatkunde kategorisiert zu werden. In diesem Fall strebt der Kunde ein höheres Schutzniveau an.
  3. Ein zugelassener Geschäftspartner, der beantragt, als professioneller Kunde oder Privatkunde kategorisiert zu werden. In diesem Fall strebt der Kunde ein höheres Schutzniveau an. 

Für den Fall, dass der Kunde nicht in der Lage ist, die Anforderungen der geltenden Gesetze und Vorschriften zu erfüllen, behält sich das Unternehmen das Recht vor, eine der oben genannten Anfragen für eine andere Kategorisierung abzulehnen. 

     D. SCHUTZRECHTE

Privatkunden / Professionelle Kunden

Wenn das Unternehmen den Kunden als Privatkunden behandelt, hat er/sie Anspruch auf mehr Schutz nach dem Gesetz als wenn der Kunde berechtigt wäre, ein professioneller Kunde zu sein. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die zusätzlichen Schutzmaßnahmen, auf die Privatkunden Anspruch haben, wie folgt sind: 

  1. Ein Privatkunde erhält mehr Informationen/Veröffentlichungen über das Unternehmen, seine Dienstleistungen und Investitionen, seine Kosten, Provisionen, Gebühren und Abgaben sowie die Sicherung von Kundenfinanzinstrumnten und Kundenfonds. 
  1. Nach dem Gesetz fordert das Unternehmen, wenn das Unternehmen andere Investitionsdienstleistungen als Investitionsberatung (in Form von persönlichen Empfehlungen) oder diskretionäre Portfolioverwaltung erbringt, einen Privatkunden auf, Informationen über seine Kenntnisse und Erfahrungen im Investitionsbereich zu liefern, die für die spezifische Art von Produkten oder Dienstleistungen, die angeboten oder nachgefragt werden, relevant sind, damit die Investitionsfirma beurteilen kann, ob die geplante Investitionsdienstleistung oder das vorgesehene Produkt für den Kunden angemessen ist. Ist das Unternehmen aufgrund der erhaltenen Informationen der Ansicht, dass das Produkt oder die Dienstleistung für einen Privatkunden nicht geeignet ist, wird es den Kunden entsprechend warnen. Bitte beachten Sie, dass das Unternehmen nicht verpflichtet ist, die Angemessenheit in bestimmten gesetzlich vorgeschriebenen Fällen zu beurteilen. 

Das Unternehmen ist berechtigt, anzunehmen, dass ein professioneller Kunde über die erforderliche Erfahrung und Kenntnis verfügt, um die Risiken im Zusammenhang mit denjenigen besonderen Investitionsdienstleistungen oder -geschäften oder Transaktionsarten oder Produkten zu verstehen, für die der Kunde als professioneller Kunde eingestuft wird. 

Folglich und im Gegensatz zu der Situation bei einem Privatkunden sollte das Unternehmen im Allgemeinen keine zusätzlichen Informationen vom Kunden einholen müssen, um die Angemessenheit der Produkte und Dienstleistungen zu beurteilen, für die sie als professioneller Kunde eingestuft wurden. 

  1. Bei der Ausführung von Aufträgen müssen Investitionsfirmen und Kreditinstitute, die Investitionsdienstleistungen erbringen, alle angemessenen Schritte unternehmen, um die so genannte "bestmögliche Ausführung" der Aufträge des Kunden zu erreichen, d.h. das bestmögliche Ergebnis für seine Kunden zu erzielen. 

Führt das Unternehmen einen Auftrag im Namen eines Privatkunden aus, so wird das bestmögliche Ergebnis unter Berücksichtigung der Gesamtleistung ermittelt, die sich aus dem Preis des Finanzinstruments und den mit der Ausführung verbundenen Kosten ergibt. Dazu gehören alle dem Kunden entstandenen Kosten, die in direktem Zusammenhang mit der Ausführung des Auftrags stehen, einschließlich der Gebühren für den Ausführungsplatz, der Clearing- und Abwicklungsgebühren sowie aller anderen Gebühren, die an die an der Ausführung des Auftrags beteiligten Dritten gezahlt werden. 

Wenn das Unternehmen professionellen Kunden „Best Execution“ anbietet, ist es nicht erforderlich, die Gesamtkosten der Transaktion als den wichtigsten Faktor für die Erreichung der Best Execution für sie zu priorisieren. 

  1. Investitionsfirmen und Kreditinstitute, die Investitionsdienstleistungen erbringen, müssen von ihren Kunden die Informationen einholen, die für das Unternehmen oder gegebenenfalls das Kreditinstitut erforderlich sind, um die wesentlichen Fakten über den Kunden zu verstehen und um eine angemessene Grundlage für die Annahme zu haben, dass unter Berücksichtigung von Art und Umfang der erbrachten Dienstleistung die konkrete Transaktion, die im Rahmen der Erbringung einer Portfoliomanagement-Dienstleistung empfohlen oder abgeschlossen werden soll, die folgenden Kriterien erfüllt: 
  • Sie erfüllt die Investitionsziele des jeweiligen Kunden;
  • sie ist so beschaffen, dass der Kunde finanziell in der Lage ist, alle damit verbundenen Investitionsrisiken, die mit seinen Investitionszielen verbunden sind, zu tragen;
  • sie ist so konzipiert, dass der Kunde über die notwendige Erfahrung und das notwendige Wissen verfügt, um die mit der Transaktion oder der Verwaltung seines Portfolios verbundenen Risiken zu verstehen. 

Erbringt das Unternehmen eine Investitionsdienstleistung für einen professionellen Kunden, so ist es berechtigt anzunehmen, dass der Kunde in Bezug auf die Produkte, Transaktionen und Dienstleistungen, für die er so eingestuft ist, über das erforderliche Maß an Erfahrung und Wissen im Sinne von Paragraf (iii) oben verfügt. 

Darüber hinaus kann das Unternehmen unter bestimmten Umständen davon ausgehen, dass ein professioneller Kunde in der Lage ist, die mit seinen Investitionszielen verbundenen Investitionsrisiken finanziell zu tragen. 

  1. Das Unternehmen muss Privatkunden über wesentliche Schwierigkeiten, die für die ordnungsgemäße Ausführung ihrer(s) Aufträge/Auftrages relevant sind, unverzüglich nach Bekanntwerden der Schwierigkeit informieren. 
  1. Das Unternehmen ist dazu verpflichtet, Privatkunden zu beliefern: 
  • mit mehr Informationen als professionelle Kunden in Bezug auf die Ausführung von Aufträgen, mit Ausnahme des Portfoliomanagements.
  • Mit periodischen Abrechnungen über die in ihrem Namen ausgeführten Portfoliomanagement-Aktivitäten, häufiger als bei professionellen Kunden. 
  1. Wenn das Unternehmen Portfoliomanagement-Transaktionen für Privatkunden durchführt oder Privatkundenkonten betreibt, die eine ungedeckte offene Position in einer Eventualverbindlichkeitstransaktion beinhalten, wird es dem Privatkunden auch Verluste melden, die einen zwischen dem Unternehmen und dem Kunden vereinbarten Schwellenwert überschreiten, spätestens bis zum Ende des Werktages, an dem die Schwelle überschritten wird, oder, falls die Schwelle an einem Nicht-Geschäftstag überschritten wird, bis zum Ende des nächsten Werktages. 
  1. Erbringt das Unternehmen eine andere Investitionsdienstleistung als die Investitionsberatung für einen neuen Privatkunden, muss das Unternehmen mit dem Kunden einen schriftlichen Rahmenvertrag abschließen, in dem die wesentlichen Rechte und Pflichten des Unternehmens und des Kunden festgelegt sind. 
  1. Wir werden die von uns im Namen eines Kunden gehaltenen Finanzinstrumente nicht für eigene oder fremde Zwecke ohne die vorherige ausdrückliche Zustimmung des Kunden zur Nutzung der Instrumente zu bestimmten Bedingungen verwenden, wie bei einem Privatkunden durch seine Unterschrift oder einen gleichwertigen alternativen Mechanismus belegt. 
  1. Privatkunden haben möglicherweise Anspruch auf eine Entschädigung im Rahmen des Investitionsausgleichsfonds für Bankkunden oder des Investitionsausgleichsfonds für Kunden von Investitionsfirmen, je nach Lage des Falles. 
  1. Zugelassene Geschäftspartner

Wenn das Unternehmen den Kunden als zugelassenen Geschäftspartner behandelt, hat der Kunde Anspruch auf weniger Schutz nach dem Gesetz, als ihm als professionellem Kunden zustehen würde. Insbesondere und zusätzlich zu dem oben genannten: 

  1. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, dem Kunden die bestmögliche Ausführung der Aufträge des Kunden zu bieten;
  2. das Unternehmen ist nicht verpflichtet, dem Kunden Informationen über Gebühren oder Provisionen offenzulegen, die das Unternehmen zahlt oder erhält;
  3. das Unternehmen ist nicht verpflichtet, die Eignung oder Angemessenheit eines Produkts oder einer Dienstleistung, die es dem Kunden anbietet, zu beurteilen. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass der Kunde über die Sachkenntnis verfügt, das für ihn am besten geeignete Produkt oder die am besten geeignete Dienstleistung auszuwählen, und dass er/sie in der Lage ist/sind, alle Anlagerisiken, die mit seinen/ihren Anlagezielen verbunden sind, finanziell zu tragen;
  4. das Unternehmen ist nicht verpflichtet, dem Kunden Informationen über das Unternehmen, seine Dienstleistungen und die Modalitäten, durch die das Unternehmen vergütet wird, zur Verfügung zu stellen;
  5. das Unternehmen ist nicht verpflichtet, dem Kunden Risikoaussagen über die Produkte oder Dienstleistungen zu machen, die es von dem Unternehmen wählt; und
  6. das Unternehmen ist nicht verpflichtet, dem Kunden über die Ausführung seiner/ihrer/deren Aufträge oder die Verwaltung seiner/ihrer/derer Investitionen zu berichten. 

    E. ANGEBOT VON CFDS IN BESTIMMTEN GERICHTSBARKEITEN 

Der Handel mit CFDs ist in bestimmten Jurisdiktionen oder Ländern nicht zum Verkauf zugelassen. Dieses Dokument ist nicht an eine Gerichtsbarkeit oder ein Land gerichtet, das zu den gebannten Gerichtsbarkeiten des Unternehmens gehört, wie sie in der Vereinbarung definiert sind. Dieses Dokument stellt kein Angebot, keine Einladung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von CFDs dar. 

       F. ÜBERPRÜFUNG DER RICHTLINIE

Das Unternehmen behält sich das Recht vor, diese Richtlinie nach eigenem Ermessen zu überprüfen und/oder zu ändern, wann immer es dies für richtig oder angebracht hält, und die überarbeitete Richtlinie wird auf die Webseite des Unternehmens hochgeladen. 

Ihre fortgesetzte Nutzung unserer Dienste nach einer Benachrichtigung über solche Änderungen stellt Ihre Anerkennung und Zustimmung zu solchen Änderungen dieser Richtlinie und Ihre Zustimmung dar, an die Bedingungen dieser Änderungen gebunden zu sein.

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